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Lederpflege
Leder ist kein synthetisches Material. Vielmehr ist Leder ein ganz natürlicher Stoff, der von niemandem geringeren als Mutter Natur designed und entwickelt wurde.
Im Prinzip ist Leder also unverwüstlich. Im Prinzip. Natürlich kann man Verschmutzungen oder Abnutzungen nicht vermeiden. Allerdings kann man mit ein paar einfachen Hausmitteln zur Lederpflege den Glanz des Leders erhalten, einer brüchigen und porösen Lederoberfläche vorbeugen oder Flecken erst gar nicht entstehen lassen. Hier ein paar Tipps zur Lederpflege:
Direkte Sonneneinstrahlung UV-Strahlen dringen ähnlich wie bei unserer Haut tief in die Gewebestruktur von Leder ein. Leder bekommt zwar keinen Sonnebrand, jedoch kann je nach Ledertyp und Verarbeitung die Gewebestruktur brüchig werden. Dies äußert sich in kleinen Haarrissen in der Lederoberfläche, die sich mit der Zeit ausweiten. Man kann auch davon ausgehen, dass direkte Sonneneinstrahlung das Leder nachdunkeln lässt. Vor allem natur belassene Lederoberflächen sollte man nicht stundenlang direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.
Direkte Wärmeeinwirkung Jedes Leder hat einen eigenen Wasserhaushalt, einen natürlichen Feuchtegrad sozusagen. Bei langer direkter Wärmeeinwirkung würde dieser natürliche Feuchtegrad gestört. Die Folge ist, dass es zu einer Dehydrierung des Leders kommt und die Oberflächenstruktur mit der Zeit porös wird. Es erscheint also ratsam zum Beispiel eine Ledertasche nicht längere Zeit direkt neben einer Heizung oder einem Kachelofen zu platzieren.
Mirkofasertücher? Mikrofasertücher sind für die Lederpflege nicht geeignet. Die Faserstruktur ist für Lederoberflächen einfach zu fein. Bei oberflächlicher Verschmutzung ist es ratsamer, ein Küchenpapier zu benutzen. Zusätzlich kann man das Küchenpapier mit lauwarmem Wasser benetzen.
Wasser? Bei größerer Verschmutzung sollte man in jedem Fall darauf achten, destilliertes Wasser zu verwenden! Benutzen Sie hierzu einfach das gleiche Wasser, das Sie zum Bügeln verwenden. Auch das Kondenswasser aus Ihrem Trockner können Sie für die Lederpflege verwenden. Versuchen Sie aber dennoch mit wenig Wasser zu arbeiten, da es sonst zu Wasserflecken kommen kann.
Tips zur Lederpflege von Wikipedia Leder sollte einen Wassergehalt von 14 bis 18 % haben. Mit zunehmenden Fettgehalt nimmt der Wassergehalt des Leders ab. Durch den Wassergehalt des Leders werden Reißfestigkeit, Griff, Stand, Gewicht und Elastizität stark verändert.
Der Naturfettgehalt der Haut liegt bei 1 %. Nur Schaffelle weisen bis zu 12 % Naturfettgehalt auf. Wie der Wassergehalt, so beeinflusst auch der Fettgehalt die Eigenschaften des Fertigleders, wie Elastizität, Reißfestigkeit, Wasseraufnahmevermögen, etc. sehr stark.
Daher muss bei wertvollen Objekten mit Lederpflegemitteln vorsichtig umgegangen werden. Im Zweifelsfall sollte man auf jeden Fall einen Fachmann (z. B. Lederrestaurator) zu Rate ziehen. Wikipedia ist eine nützliche Informationsseite, rund um Leder bzw. Lederpflege.
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